Verbundglas, auch bekannt als Laminatglas, besteht aus zwei oder mehr Glasscheiben, die zwischen einer oder mehreren Schichten einer organischen Polymer-Zwischenfolie eingebettet sind. Nach einer speziellen Hochtemperatur-Vorverpressung (oder Vakuumbehandlung) und einer anschließenden Hochtemperatur-Hochdruck-Prozessbehandlung verbinden sich Glas und Zwischenfolie zu einem Verbundglasprodukt. Gängige Zwischenfolien für Verbundglas sind beispielsweise PVB, SGP, EVA und PU. Darüber hinaus gibt es weitere Spezialvarianten wie Verbundglas mit farbiger Zwischenfolie, SGX-Druckfolie, XIR-Low-E-Zwischenfolie usw. Auch Verbundglas mit eingebetteten Dekorelementen (Metallgewebe, Metallplatten usw.), PET-Einbettungen und andere dekorative und funktionale Varianten sind erhältlich.
Selbst wenn das Glas zerbricht, bleiben die Bruchstücke an der Folie haften, und die Bruchfläche bleibt sauber und glatt. Dies verhindert wirksam das Eindringen von Splittern und das Durchdringen durch herabfallende Teile und gewährleistet so die persönliche Sicherheit. In Europa und den USA besteht das meiste Gebäudeglas aus Verbundglas. Dies dient nicht nur der Vermeidung von Verletzungen, sondern auch der hervorragenden Erdbebensicherheit von Verbundglas. Die Zwischenschicht widersteht nicht nur dem wiederholten Aufprall von Hammer, Holzsäge und anderen Waffen, sondern bietet auch über lange Zeit Schutz vor Kugeln. Das Sicherheitsniveau ist extrem hoch. Das Glas zerbricht zwar sicher und kann beim Aufprall einer schweren Kugel splittern, doch bleibt die gesamte Glasscheibe als eine einzige Schicht erhalten, während Fragmente und kleine, scharfe Splitter an der Zwischenschicht haften bleiben. Da sich die Bruchstücke dieses Glases beim Zerbrechen nicht verteilen, wird es häufig in Autos und anderen Fahrzeugen eingesetzt.
Veröffentlichungsdatum: 17. Oktober 2022

